ist in der nordischen Mythologie die Halle der Toten, die ruhmreich im Kampfe auf dem Schlachtfeld starben. Sie warten neben Odin auf Ragnarök, das Ende aller Tage, das zugleich der Neubeginn des Seins ist.
Auf die Moderne (heutige Zeit) umgemünzt: Das Leben ist unser "Schlachtfeld". Im Allgemeinen müssen wir uns heutzutage
nicht mehr mit unseren Feinden auf dem Kampfplatz treffen, und "Feinde" im historischen Sinne haben wir meist nicht mehr. Allerdings auch nur, wenn wir das unsagbare Glück haben, wie ich z.B., in diesen zentralmitteleuropäischen
Breiten leben zu dürfen. Nur wenige (global betrachtet) Kilometer entfernt vom schönen, unbeschwerten (das war zynisch gemeint, Achtung!) Deutschland oder Österreich oder der Schweiz gehen die Uhren ganz anders...
Wir müssen uns heute
(wie gesagt, wenn wir Glück haben) nicht mehr der unmittelbaren Bedrohung durch die Kampfeinheiten eines Invasoren auf einem Schlachtfeld stellen. Doch wir müssen trotzdem jeden Tag unser Leben leben. Es geht immer noch darum, sich satt zu
bekommen, die Familie zu beschützen, eine Unterkunft zu haben, etc. - das WIE hat sich aber meist gewaltig geändert. Es geht meist nicht mehr darum, mit den eigenen Händen Wild zu jagen und selbst die Metzger/Schlachter befinden sich nicht
mehr auf der Jagd im eigentlichen Sinne.
Wir "kämpfen" andere Kämpfe:
Das Leben hält Tag für Tag, Stunde für
Stunde, Sekunde für Sekunde unzählige Prüfungen und Bewährungsproben für uns bereit.
Es ist nicht so, dass wir keinen Krieg haben - nur führen wir ihn subtiler (feinsinniger, nicht so deutlich zu
bemerken). Also nochmal: Ich will natürlich die vielen und immer unnützen Kriege nicht ignorieren, die direkt vor unserer Haustür geschlagen werden! Wusstet Ihr, dass im exjugoslawischen Raum zwar offiziell kein Krieg mehr herrscht, und auch teilweise schon wieder Touristen ihren Urlaub dort verbringen. Aber es gibt andererseits Gebiete, in denen steht nach Jahren immer noch kein Stein auf dem anderen, die Menschen haben keinen Strom, kein Wasser und das Schlimmste: Durch den Krieg mussten viele Menschen fliehen und ihre Heimat verlassen. Und jetzt können sie nicht zurück nach Hause, weil sie in ihrem Wohnort z.B. auf Beschluss der Regierenden nichts mehr zu suchen haben, einfach weil sie einer “verkehrten” ethnischen Gruppe angehören. Und umgekehrt sind
Ich gehe hier jedoch von meiner Situation aus: Ich wohne in Deutschland, wo es - zum Glück - keinen Krieg im herkömmlichen Sinne gibt.
Zumindest im Moment da ich diese Zeilen schreibe...)
Wenn unsere Aufgabe in dieser Welt erfüllt ist, dann gehen wir heim, oder zu Gott, oder in die Anderswelt, warten auf unsere neue Inkarnation (oder die Reise ins Nirwana), oder das Jüngste Gericht, oder auf das Wiedersehen mit unseren Ahnen, oder wir hören auf zu existieren - oder alles zusammen. Wer weiss das schon? Darüber kann wohl jeder für sich selbst nur zu einem Schluss gelangen.
Im Folgenden wird denen gedacht, die dieses Leben schon hinter sich gelassen haben.
Hier hat jeder die Gelegenheit, Erinnerungen an geliebte Wesen in Andacht zu halten. Ich habe mir das folgendermassen gedacht:
- jeder, der möchte, kann mir ein paar Zeilen schicken, Geschichten, Fotos, Zeichnungen, Gedichte
oder nur einen Namen...
Alle Angaben werden absolut vertraulich behandelt!!
- Trauer (oder Freude über das Ende von Leid, Krankheit) ist sowieso schon sehr hart zu verarbeiten.
Wenn Du also jemanden ehren möchtest oder auch auf jemandes Schicksal aufmerksam machen möchtest,
schreibe mir nach Jess@teenwitch.de
vielleicht hilft Dir die Anteilnahme anderer?
Allerdings:
Falls Du jemanden trösten möchtest,
dann habe aber bitte Verständnis dafür, dass ich diese Person erst per Mail von Deinem Vorhaben unterrichten werde, und ihr "o.k." oder "nein, das möchte ich nicht" einhole,
BEVOR ich z.B. e-mail-Adressen an sie gebe
(ich werde hier maximal als Vermittler auftreten - es bleibt der/dem Trauernden überlassen, ob er/sie Dich kontaktieren will)
bzw. Deine Trostzeilen in Walhall veröffentliche.
==> Ich denke, das kann jeder nachvollziehen? <==
Den Anfang mache ich selber:
Bangsi - vom 31. Juli 2000 bis zum 12. Mai 2001 mein Gefährte.
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Hobbit - vom 21. Mai 2001 bis zum 3. September 2003 immer bei uns.
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Alles Liebe und Blessed Be,
:-) 
NEWS!! NEWS!! NEWS!!