Cheiron ist einer der wenigen noch bekannten Kentauren - viele Namen sind in Vergessenheit geraten - und er interessiert sich intensiv für seine Vergangenheit und die Geschichte seiner Verwandten.
Bei seinen Recherchen stiess er auf viele Berichte und Erzählungen auch von anderen “besonderen” Geschöpfen:
Geschöpfe wie Fabeltiere, Feen, Geister, Dämonen, Elfen, aber auch Elementarwesen und die moderneren Fantasygestalten, die ihre Wurzeln bei älteren Wesen haben und sich quasi weiterentwickelt haben.
Klicke links auf die Navigationsschaltfläche und lies seine Notizen, die er für seine neuesten Abhandlungen bereits gesammelt hat.
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wenn Du mythologische Geschöpfe in Origami (asiatische Papierfaltkunst) von Herrn Joseph Wu (copyright ©1994-2003joseph wu origami inc.) sehen möchtest.
Die Beschriebungen der einzelnen Geschöpfe sind auf Englisch, aber die Kunstwerke sprechen sowieso für sich!!
Übrigens:
Auf dem Bild unten sieht man ihn auf einer seiner letzten Expeditionen bei der Arbeit mit einer einjährigen Schnupfdrachenlarve, die gerade die Wandlung (Metamorphose) in das nächste
Entwicklungsstadium durchmacht. Charakteristisch sind die unfruchtbaren Versuche Feuer zu spuken, denn diese Fähigkeit erlangt der Schnupfdrache erst mit dem dritten Lebensjahr (nach Andersweltzeitrechnung). Und dann auch nur, wenn er sich
mittels der Aufnahme von Drachenrachenputzerminze des rassetypischen Schnupfens entledigen kann.
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Cheiron sammelte auf seinen Reisen durch viele fremde Länder auch die verschiedensten Geschichten über die Entstehung der Welt - die nordische Erzählung von Gingungagap, die Maori-Mysterien, die Vergangenheit der Cherokee, die Streitsache zwischen Zeus und Prometheus und andere Versionen der Erschaffung der Welt und der Menschen.
A Propos Zeus: natürlich trug Cheiron bei seinen Nachforschungen auch viele Quellen über die “Macher” der Welt zusammen, die Götter der verschiedenen Kulturen wie Germanen, Kelten, Hellenen, etc.
In diesem umfangreichen Kapitel sammeln wir alle möglichen Quellen über das, was zumindest in Deutschland in der Vergangenheit leider oft entweder zensiert oder “vermärchent” wurde - oder in total verzerrter Form als Aberglaube überdauerte: Die Mythologie, die nach Ansicht vieler Hexen (zumindest, wenn man nach deren Aussagen z.B. in Internetforen geht) genau genommen gar nicht auf erfundenen, sondern auf wahren Gegebenheiten beruht. Interessant ist, dass sich bestimmte Motive quer durch verschiedene Kulturen wiederholen und dass nach Abzug der jeweiligen Eigenheiten oft derselbe Inhalt stehen bleibt. Hier klicken für eine allgemeine Definition von “Mythos” (wichtig zum Verständnis dieses Kapitel, finde ich. Keine Sorge, sind nur ein paar Zeilen *g*)
Schickt doch auch einen Steckbrief von mythologischen Gestalten an uns, dann erweitert sich die Sammlung schneller ;-)
Die Taten der Götter und Geister, die Erschaffung der Welt und des Menschen bilden die Themen der Mythen. Diese enthalten die religiöse Überlieferung eines Volkes und werden durch die Weitergabe an die nächste Generation bewahrt.
Jede Religion hat ihre Mythen, sie sind wichtig für das Verständnis der Gegenwart, weil sie erklären, was sich in der Vorzeit zugetragen hat und welcher Art der eigene Glaube ist.
In den Naturreligionen begründet der Mythos das Selbstverständnis, zugleich setzt er die Normen für Ethik und Moral. Dabei ist er nicht starr und endgültig abgeschlossen, im Gegenteil, er kann sich wandeln und dynamisch an neue Umstände anpassen. Er repräsentiert auch nicht einen naiven Geisteszustand, sondern beschreibt die Welterkenntnis, die wir in Worten ausdrücken, in den Bildern, die dem Wissensstand des jeweiligen Stammes entsprechen.
Das Anliegen eines Mythos ist ist, die heilige Ordnung der Dinge zu erläutern, er beinhaltet Heilsgeschichte, keine historische Geschichtsschreibung, wenn es auch manchmal einen historischen Kern geben mag. Der Unterschied zwischen mythischer Urzeit und realer Geschichte ist den Naturvölkern bekannt, so unterteilen sie die Mythen denn auch in echte und lediglich erzählende. Mythologische Erzählungen dienen wie unsere Märchen und Tierfabeln eher der Unterhaltung. Die echten Mythen hingegen sind wahr in dem Sinne, dass sie vorbildhafte, grundlegende Werte tradieren und Gemeinschaft stiften.
Historizität und Plausibilität werden bei der Beurteilung der Mythen oft überschätzt. Für einen Christen ist die Schöpfung der Welt durch Gottes Werk eine Heilstatsache, unbeschadet aller wissenschaftlichen Erkenntnis.
aus: Schweer, Thomas: Stichwort Naturreligionen. 1995. Originalausgabe. München : Wilhelm Heyne.
Alles Liebe und Blessed Be,
:-) 


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