Museen - Linktips

Das Streben einer Hexe ist es, ihr Leben lang Wissen zu sammeln!
Ein schöner Satz, der in ähnlicher Form auf zig Homepages zitiert wird. Ich stimme dem persönlich völlig zu - und deshalb habe ich hier ein paar Links zusammengestellt. Besonders interessant sind sie vielleciht auch für diejenigen, die sich für die Vergangenheit der Hexen interessieren. Und damit meine ich nciht nur die Geschichte der Hexenverfolgung (das wohl bekannteste historische Thema bzgl. Hexen), sondern auch die Lebensumstände und die Weltansichten in früheren Zeiten. Ausserdem denke ich, dass es sehr interessant sein könnte, sich fundierte Zusatzinfos über diejenigen Kulturen zu holen, aus deren Kreis gerade in den letzten Jahrzehnten viele esoterische und magische Themen in unseren Breiten bekannt wurden. Ich habe einige tolle Links gefunden, die über weiterführende Quellen verfügen, d.h. man wird von dort “abgeholt” und kann auch Kontakt zu Fachleuten aufnehmen. Interessant finde ich persönlich gerade Museen, weil ich mir dort aus den ganzen Fakten und Kulturgegenständen auch meine eigenen Schlüsse ziehen kann - ich muss nicht einfach das glauben, was mir irgendjemand erzählt. Ich mag besonders die ”Echtheit”, die man in Museen findet, die dort gezeigten Exponate sind echt und keine Ausgeburten irgendwelcher unseriösen Gehirne :-)

Ich selbst bin aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen :o) Bisher gibt es schon mal folgende Links:

- Museum für Völkerkunde in Hamburg => mit “Hexenarchiv”!!

- Museum Schloss Seefeld - Zweigmuseum des Staatlichen Museums für Völkerkunde München

- Linden-Museum Stuttgart - Staatliches Museum für Völkerkunde

- Staatliches Museum für Völkerkunde in Dresden

- Landschaftsmuseum der  Dübener Heide

- Museum Lindwurm in Stein am Rhein

- Kulturgeschichtliche Spezialmuseen - hier erst mal der Link (hoffentlich wird der nicht deaktiviert ohne dass ich es merke) zu einem ganzen Haufen Museen, ich hab leider keine Zeit mehr heute *schnauf*
Ach ja! Und ein
Museumsverzeichnis nach  Sammlungsschwerpunkten

 

Museum für Völkerkunde in Hamburg
=> Hexenarchiv

 Das Hexenarchiv befindet sich seit über 20 Jahren im Museum für Völkerkunde.
Grundstock des Archivs sind die Sammlungen des Hamburger Volksschullehrers Johann Kruse (1889-1983) über das Phänomen des "neuzeitlichen Hexenglaubens". Aber auch Themen wie die historische Hexenverfolgung und die  spirituelle Bewegung der Neuen Hexen werden im Hexenarchiv dokumentiert. Die  Sammlungen des Hexenarchivs sind in ihrer Art in Deutschland einzigartig.

Hexenarchiv-Sprechstunde
donnerstags 16.00 - 19.00 Uhr

Besuche bitte möglichst nach telefonischer Voranmeldung unter
T. 040 / 42848-2553 oder unter T. 01805 308888

Ansprechpartnerin: Frau Beer
(Leiterin des Hexenarchivs)

Was gibt's?
Buchhinweis Literaturliste Hexen-Links

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Museum Schloss Seefeld
- Zweigmuseum des Staatlichen Museums für Völkerkunde München

Ausstellungen der Staatlichen Sammlung Ägyptischer Kunst, München:
- Nubien - Goldland der Pharaonen.
- Das Tier im Alten  Ägypten.
Beide 8. April bis 25. November 2001

Anschrift:
82229 Seefeld i. Obb.
Tel. 08152 / 70652 o. 79394

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
an Feiertagen geöffnet

Eintrittspreise (habe leider momentan keine Europreise, reiche ich aber nach):
Erwachsene DM 5
ermäßigt DM 3
Schüler DM 1
Kinder bis 14 Jahre u. Schulklassen frei

Was Gibt's Besonderes?
Abstracts  in German Anthropology => very interesting (engl.: "sehr interessant"):  man kann sämtliche Bücher deutschsprachiger Ethnologen (Wissenschaftler, die Völkerkulturen erforschen) einsehen.

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Linden-Museum Stuttgart - Staatliches Museum für Völkerkunde

Anschrift:
Hegelplatz 1; 70174 Stuttgart
Telefon: 0711-2022-3; Info-Telefon: 0711-2022-456; Fax: 0711-2022-590
Kontakt: sekretariat@lindenmuseum.de

Themen: Nordamerika, Südamerika, Südsee, Afrika, Orient, Südasien, Ostasien

Veranstaltungskalender zum " 90 Jahre Lindenmuseum"-Fest mit vielen Mitmachaktionen besonders für  Kinder und andere "Junggebliebene". ;o)
Museumspädagogik, d.h. Publikumsführungen, Führungen für Schulklassen - Lehrerinformation,  Familienprogramme, Feriennachmittage, Kindergeburtstag (<= DAS ist doch mal echt was ganz Besonderes, nicht?), Führungsannahme

Was gibt's?
Einstellung und Motto des Lindenmuseums:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar
"Sie steht jedem zu, unabhängig von Alter und  Geschlecht, von Hautfarbe, Religion oder Nationalität.
Sie ist das Fundament aller Grundrechte."
Richard von Weizsäcker ( Rede vom 8. November  1992,Berlin)

“... Wir, die Mitarbeiter des  Linden-Museums, sehen unsere Aufgabe darin, durch Information das Verständnis  für fremde Kulturen und ihre Menschen zu fördern.
Wir bitten unsere Besucher nicht bei der Betrachtung der hier ausgestellten Objekte stehen zu bleiben. Helfen Sie mit, zu ausländischen Mitbürgern Brücken zu bauen. Es sind ihre Kulturen, die Sie im Linden-Museum sehen und bewundern... .”

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Staatliches Museum für Völkerkunde Dresden
mit Unterverzeichnissen für die gesamte  Region

Anschrift:
Palaisplatz 11; 01097 Dresden
Tel.: (03 51) 81 44 50; Fax: (03 51) 81 44 888
Öffnungszeiten: Samstag - Donnerstag 10.00 - 17.00 Uhr; Einlaßschluß 16.30 Uhr

Was gibt's?
"Das Staatliche Museum für Völkerkunde Dresden zeigt,  neben Gastausstellungen zu verschiedenen Themen, wechselnde Ausstellungen aus seinen reichen Beständen. Es besitzt ethnographische Sammlungen mit mehr als  80.000 Objekten aus allen Erdteilen sowie anthropologische Sammlungen.

Die Sammlungen reichen bis in die 1560 von Kurfürst August gegründete  Kunstkammer zurück. Nachdem einzelne Stücke bzw. Sammlungen zunächst im "Naturhistorischen Museum" und im 1832 entstandenen "Historischen Museum" untergebracht waren, wurden die ethnographischen Gegenstände im 1875 gegründeten  "Königlichen Zoologischen und Anthropologisch - Ethnographischen Museum"  zusammengefaßt. Mit der Zerstörung Dresdens 1945 verlor das Museum seine Räume im Zwinger und in der Orangerie an der Ostra-Allee. Seit 1957 befindet sich  das heutige Völkerkundemuseum im 1750 errichteten "Flemmingschen Palais" das später "Holländisches Palais" genannt wurde. Dies gelangte 1717 in die Hand Friedrich Augusts I., der es von Matthäus Daniel Pöppelmann 1726 bis 1737 umbauen und erweitern ließ. Das nun als "Japanisches Palais" bezeichnete Gebäude war zur Aufnahme des ostasiatischen und Meißner Porzellans Augusts des Starken  bestimmt. Die Gestaltung mit Porzellanen kam jedoch nicht zustande. Später wurde das Palais als Magazin benutzt, im Erdgeschoß zur Unterbringung der  Antikensammlung und des Münzkabinetts (1784/85). Bereits ab 1780 war es Sitz der  Königlichen Bibliothek, der heutigen Sächsischen Landesbibliothek, die das ganze Gebäude nach 1876 bzw. 1887 nutzte und 1925 bis 1935 umbauen ließ. 1945 brannte das japanische Palais völlig aus; der Innenausbau ist noch nicht abgeschlossen.

Das Staatliche Museum für Völkerkunde Dresden besitzt eine umfangreiche ethnographische und anthropologische Spezialbibliothek und leistet mit seinen  wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Kultur und Geschichte der Völker. Zu Ausstellungen werden vielseitige Veranstaltungsprogramme angeboten. "

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Landschaftsmuseum der  Dübener Heide im Naturpark der Dübener Heide

Adresse:
Neuhofstr. 3; 04849 Bad Düben
Tel.:  034243 / 23691

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag 9.00 - 16.00 Uhr
Freitag 9.00 - 12.00 Uhr
Samstag 13.00 - 17.00 Uhr
Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr

Was gibt's?

  • "Die jetzt noch vorhandenen Gebäude bilden nur einen kleinen Rest der  ehemals mächtigen und wichtigen Burg Düben, die bereits urkundlich 981 erwähnt wurde.
  • Die Burg war 1813 Hauptquartier der vereinigten russischen und preußischen Truppen unter Generalfeldmarschall Blücher. Vom 10. bis 14. Oktober weilte Napoleon hier auf dieser Burg und gab die Aufmarschbefehle zur Völkerschlacht bei Leipzig.
  • Wichtige historische Ereignisse nahmen von hier ihren Anfang bzw. wurden hier beschlossen.
  • Im Burgturm fanden 1532 die ersten Verhandlungen sowie der Gerichtsprozeß des Händlers Hans Kohlhase gegen den Junker von  Zaschnitz aus Schnaditz statt. Dieser Vorgang inspirierte Heinrich von Kleist zu der Novelle "Michael Kohlhaas".
  • Die Reste dieser bedeutenden Sumpfburg mit Burgturm, Haupthaus und Wächterhaus wurden 1951 der Stadt Bad Düben und dem Landschaftsmuseum zur Nutzung übergeben.
  • Im Erdgeschoß befindet sich der Hexenkeller. Hier fand 1699 einer der letzten Hexenprozesse in Sachsen statt.
  • Im Burggarten steht eine der letzten Schiffmühlen Europas. Sie wurde von der nahen Mulde in der Nähe des Alaunbergwerkes in den Burggraben umgesetzt, deshalb auch Bergschiffmühle genannt.
  • In den 20 Ausstellungsräumen werden interessante Details zur Geologie der  Dübener Heide, zur Entwicklung des Handwerks, wie Schumacher, Korbmacher, Gerber, Töpfer, Tuchmacher, Leineweber, Seiler, Besenbinder, Splittmacher, Köhler sowie das Alaunbergwerk, die Pechhütte und der Eisenhammer gezeigt.
  • Außerdem sind zwei Dübener Geschäfte - eine Drogerie, welche sich 150 Jahre in Familienbesitz befand, sowie eine Friseurladeneinrichtung aus dem Jahre 1932  - im Originalzustand zu besichtigen.
  • Jährlich finden 10 Sonderausstellungen in den Räumen der Galerie statt."

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Museum Lindwurm in Stein am Rhein - Vergangenheit zum  Anfassen:

Im Hinterhof, vor Stallung, Tenne und Wagenremise, scharren Hühner. In der Waschküche steht die Taglöhnerin, ein Töpfchen Sand mit Korkzapfen findet sich beim Schüttstein. In der Tenne hat es ein Schächtelchen  mit sorgsam aufbewahrten alten Nägeln, auf dem Estrich neben der Marderfalle ein  Häufchen Marderkot. Der "Lindwurm" bietet nicht einfach eine lieblich-schöne Museumsatmosphäre, sondern konfrontiert die Besucher mit dem Alltag von anno dazumal. Das Haus will vermitteln, welches Verhältnis man seinerzeit zu Ordnung und Hygiene hatte. Estrich, Heuboden und Hinterhof scheinen unordentlich. Aber nichts liegt hier zufällig herum, das "Chaos" ist inszeniert. Besonderes Gewicht  wird auch auf die Darstellung häuslicher Tätigkeiten gelegt. Handarbeitsfleiss im Stubenerker und Mägdearbeit in der Küche verdeutlichen die von der Gesellschaft vorgesehenen Frauenrollen. Die Empirefassade von 1819 trägt. Der älteste schriftliche Beleg stammt von 1398. Den Namen "Lindwurm" trägt das Haus seit bald 500 Jahren. Die Geschichte der letzten Besitzer grenzt an ein Märchen.  Ein unverheiratetes Geschwisterpaar aus verarmter, ehemals wohlhabender Familie  kam 1945 überraschend durch Erbschaft in den Besitz des "Lindwurms". Es war das  Haus der Grosseltern mütterlicherseits, in dem die beiden als Kinder ein- und  ausgegangen waren und das für sie Ansehen und Ruhm der bewunderten Verwandten verkörpert hatte. Jakob Windler starb 1975 mit neunzig Jahren, Emma 1988 im  Alter von 97 Jahren. Im "Lindwurm" zu leben, war Erfüllung und Freude ihres Lebens gewesen. Gemäss ihrem Willen wurde das Haus schliesslich zum Museum. Wie es zur Rückführung in die Mitte des 19. Jahrhunderts kam und warum  Landwirtschaft im Städtchen Stein am Rhein typisch ist, verrät ein Museumsbesuch. (Heidi Roth/Zeitlupe)
Lindwurm: "Museum für bürgerliche Wohnkultur und Landwirtschaft im 19. Jahrhundert". Understadt 18, Stein am Rhein, offen täglich ausser Dienstag 10 bis 17 Uhr, Telefon 052 741 25 12.

Öffnungszeiten:
März bis Oktober täglich 10-17 Uhr,
dienstags geschlossen

Tel. +41 54 741 25 12;
Fax +41 54 741 45 82

Katalog, 216 S.,
mit umfangreichem Materialteil,
SFr 12,-
(
Bretscher, Peter: Museum Lindwurm Stein am Rhein. Bürgerliche Wohnkultur und Landwirtschaft im 19. Jh. Stein am Rhein 1994. 216 S., Abb.)

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Ich möchte so nach und nach die Beschreibungen ergänzen. Kennt Ihr besuchenswerte Museen oder Ausstellungen? Dann schickt uns doch die Links (ich bastel dann daraus ne Beschreibung)

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Alles Liebe und Blessed Be,
:-)

Museen - Orte des Wissens.

NEWS!! NEWS!! NEWS!!