“Das Streben einer Hexe ist es, ihr Leben lang Wissen zu sammeln!”
Ein schöner Satz, der in ähnlicher Form auf zig Homepages zitiert wird. Ich stimme dem persönlich völlig
zu - und deshalb habe ich hier ein paar Links zusammengestellt. Besonders interessant sind sie vielleciht auch für diejenigen, die sich für die Vergangenheit der Hexen interessieren. Und damit meine ich nciht
nur die Geschichte der Hexenverfolgung (das wohl bekannteste historische Thema bzgl. Hexen), sondern auch die Lebensumstände und die Weltansichten in früheren Zeiten. Ausserdem denke ich, dass
es sehr interessant sein könnte, sich fundierte Zusatzinfos über diejenigen Kulturen zu holen, aus deren Kreis gerade in den letzten Jahrzehnten viele esoterische und magische Themen in unseren Breiten
bekannt wurden. Ich habe einige tolle Links gefunden, die über weiterführende Quellen verfügen, d.h. man wird von dort “abgeholt” und kann auch Kontakt zu Fachleuten aufnehmen. Interessant finde ich
persönlich gerade Museen, weil ich mir dort aus den ganzen Fakten und Kulturgegenständen auch meine eigenen Schlüsse ziehen kann - ich muss nicht einfach das glauben, was mir irgendjemand erzählt. Ich
mag besonders die ”Echtheit”, die man in Museen findet, die dort gezeigten Exponate sind echt und keine Ausgeburten irgendwelcher unseriösen Gehirne :-)
Ich selbst bin aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen :o) Bisher gibt es schon mal folgende Links:
- Kulturgeschichtliche Spezialmuseen - hier erst mal der Link (hoffentlich wird der nicht deaktiviert ohne
dass ich es merke) zu einem ganzen Haufen Museen, ich hab leider keine Zeit mehr heute *schnauf*
Ach ja! Und ein Museumsverzeichnis nach Sammlungsschwerpunkten
Das Hexenarchiv befindet sich seit über 20 Jahren im Museum für Völkerkunde.
Grundstock des Archivs sind die Sammlungen des Hamburger Volksschullehrers Johann Kruse
(1889-1983) über das Phänomen des "neuzeitlichen Hexenglaubens". Aber auch Themen wie die historische Hexenverfolgung und die spirituelle Bewegung der Neuen Hexen werden im Hexenarchiv
dokumentiert. Die Sammlungen des Hexenarchivs sind in ihrer Art in Deutschland einzigartig.
Hexenarchiv-Sprechstunde
donnerstags 16.00 - 19.00 Uhr
Besuche bitte möglichst nach telefonischer Voranmeldung unter
T. 040 / 42848-2553 oder unter T. 01805 308888
Ansprechpartnerin: Frau Beer
(Leiterin des Hexenarchivs)
Was gibt's?
Buchhinweis Literaturliste Hexen-Links
Ausstellungen der Staatlichen Sammlung Ägyptischer Kunst, München:
- Nubien - Goldland der Pharaonen.
- Das Tier im Alten Ägypten.
Beide 8. April bis 25. November 2001
Anschrift:
82229 Seefeld i. Obb.
Tel. 08152 / 70652 o. 79394
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
an Feiertagen geöffnet
Eintrittspreise (habe leider momentan keine Europreise, reiche ich aber nach):
Erwachsene DM 5
ermäßigt DM 3
Schüler DM 1
Kinder bis 14 Jahre u. Schulklassen frei
Was Gibt's Besonderes?
Abstracts in German Anthropology => very interesting (engl.: "sehr interessant"): man kann sämtliche Bücher deutschsprachiger Ethnologen (Wissenschaftler, die Völkerkulturen erforschen) einsehen.
Anschrift:
Hegelplatz 1; 70174 Stuttgart
Telefon: 0711-2022-3; Info-Telefon: 0711-2022-456; Fax: 0711-2022-590
Kontakt: sekretariat@lindenmuseum.de
Themen: Nordamerika, Südamerika, Südsee, Afrika, Orient, Südasien, Ostasien
Veranstaltungskalender zum "
90 Jahre Lindenmuseum"-Fest mit vielen Mitmachaktionen besonders für Kinder und andere "Junggebliebene". ;o)
Museumspädagogik, d.h. Publikumsführungen, Führungen für Schulklassen - Lehrerinformation, Familienprogramme, Feriennachmittage,
Kindergeburtstag (<= DAS ist doch mal echt was ganz Besonderes, nicht?), Führungsannahme
Was gibt's?
Einstellung und Motto des Lindenmuseums:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar
"Sie steht jedem zu, unabhängig von Alter und Geschlecht, von Hautfarbe, Religion oder Nationalität.
Sie ist das Fundament aller Grundrechte."
Richard von Weizsäcker ( Rede vom 8. November 1992,Berlin)
“... Wir, die Mitarbeiter des Linden-Museums, sehen unsere Aufgabe darin, durch Information das Verständnis für fremde Kulturen und ihre Menschen zu fördern.
Wir bitten unsere Besucher nicht bei der Betrachtung der hier ausgestellten Objekte stehen zu bleiben. Helfen Sie mit, zu ausländischen Mitbürgern Brücken zu bauen. Es sind ihre Kulturen, die Sie im Linden-Museum sehen und bewundern... .”
Anschrift:
Palaisplatz 11; 01097 Dresden
Tel.: (03 51) 81 44 50; Fax: (03 51) 81 44 888
Öffnungszeiten: Samstag - Donnerstag 10.00 - 17.00 Uhr; Einlaßschluß 16.30 Uhr
Was gibt's?
"Das Staatliche Museum für Völkerkunde Dresden zeigt, neben Gastausstellungen zu verschiedenen
Themen, wechselnde Ausstellungen aus seinen reichen Beständen. Es besitzt ethnographische Sammlungen mit mehr als 80.000 Objekten aus allen Erdteilen sowie anthropologische Sammlungen.
Die Sammlungen reichen bis in die 1560 von Kurfürst August gegründete Kunstkammer zurück. Nachdem einzelne Stücke bzw. Sammlungen zunächst im "Naturhistorischen Museum" und im 1832 entstandenen "Historischen Museum" untergebracht waren, wurden die ethnographischen Gegenstände im 1875 gegründeten "Königlichen Zoologischen und Anthropologisch - Ethnographischen Museum" zusammengefaßt. Mit der Zerstörung Dresdens 1945 verlor das Museum seine Räume im Zwinger und in der Orangerie an der Ostra-Allee. Seit 1957 befindet sich das heutige Völkerkundemuseum im 1750 errichteten "Flemmingschen Palais" das später "Holländisches Palais" genannt wurde. Dies gelangte 1717 in die Hand Friedrich Augusts I., der es von Matthäus Daniel Pöppelmann 1726 bis 1737 umbauen und erweitern ließ. Das nun als "Japanisches Palais" bezeichnete Gebäude war zur Aufnahme des ostasiatischen und Meißner Porzellans Augusts des Starken bestimmt. Die Gestaltung mit Porzellanen kam jedoch nicht zustande. Später wurde das Palais als Magazin benutzt, im Erdgeschoß zur Unterbringung der Antikensammlung und des Münzkabinetts (1784/85). Bereits ab 1780 war es Sitz der Königlichen Bibliothek, der heutigen Sächsischen Landesbibliothek, die das ganze Gebäude nach 1876 bzw. 1887 nutzte und 1925 bis 1935 umbauen ließ. 1945 brannte das japanische Palais völlig aus; der Innenausbau ist noch nicht abgeschlossen.
Das Staatliche Museum für Völkerkunde Dresden besitzt eine umfangreiche ethnographische und anthropologische Spezialbibliothek und leistet mit seinen wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Kultur und Geschichte der Völker. Zu Ausstellungen werden vielseitige Veranstaltungsprogramme angeboten. "
Adresse:
Neuhofstr. 3; 04849 Bad Düben
Tel.: 034243 / 23691
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag 9.00 - 16.00 Uhr
Freitag 9.00 - 12.00 Uhr
Samstag 13.00 - 17.00 Uhr
Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
Was gibt's?
Im Hinterhof, vor Stallung, Tenne und Wagenremise, scharren Hühner. In der Waschküche steht die Taglöhnerin, ein Töpfchen Sand mit Korkzapfen findet sich beim Schüttstein. In der Tenne hat es ein
Schächtelchen mit sorgsam aufbewahrten alten Nägeln, auf dem Estrich neben der Marderfalle ein Häufchen Marderkot. Der "Lindwurm" bietet nicht einfach eine lieblich-schöne Museumsatmosphäre,
sondern konfrontiert die Besucher mit dem Alltag von anno dazumal. Das Haus will vermitteln, welches Verhältnis man seinerzeit zu Ordnung und Hygiene hatte. Estrich, Heuboden und Hinterhof scheinen
unordentlich. Aber nichts liegt hier zufällig herum, das "Chaos" ist inszeniert. Besonderes Gewicht wird auch auf die Darstellung häuslicher Tätigkeiten gelegt. Handarbeitsfleiss im Stubenerker und Mägdearbeit
in der Küche verdeutlichen die von der Gesellschaft vorgesehenen Frauenrollen. Die Empirefassade von 1819 trägt. Der älteste schriftliche Beleg stammt von 1398. Den Namen "Lindwurm" trägt das Haus seit
bald 500 Jahren. Die Geschichte der letzten Besitzer grenzt an ein Märchen. Ein unverheiratetes Geschwisterpaar aus verarmter, ehemals wohlhabender Familie kam 1945 überraschend durch Erbschaft
in den Besitz des "Lindwurms". Es war das Haus der Grosseltern mütterlicherseits, in dem die beiden als Kinder ein- und ausgegangen waren und das für sie Ansehen und Ruhm der bewunderten
Verwandten verkörpert hatte. Jakob Windler starb 1975 mit neunzig Jahren, Emma 1988 im Alter von 97 Jahren. Im "Lindwurm" zu leben, war Erfüllung und Freude ihres Lebens gewesen. Gemäss ihrem Willen
wurde das Haus schliesslich zum Museum. Wie es zur Rückführung in die Mitte des 19. Jahrhunderts kam und warum Landwirtschaft im Städtchen Stein am Rhein typisch ist, verrät ein Museumsbesuch. (Heidi Roth/Zeitlupe)
Lindwurm: "Museum für bürgerliche Wohnkultur und Landwirtschaft im 19. Jahrhundert". Understadt 18, Stein am Rhein, offen täglich ausser Dienstag 10 bis 17 Uhr, Telefon 052 741 25 12.
Öffnungszeiten:
März bis Oktober täglich 10-17 Uhr,
dienstags geschlossen
Tel. +41 54 741 25 12;
Fax +41 54 741 45 82
Katalog, 216 S.,
mit umfangreichem Materialteil,
SFr 12,-
(Bretscher, Peter: Museum Lindwurm Stein am Rhein. Bürgerliche Wohnkultur und Landwirtschaft im 19.
Jh. Stein am Rhein 1994. 216 S., Abb.)
Ich möchte so nach und nach die Beschreibungen ergänzen. Kennt Ihr besuchenswerte Museen oder Ausstellungen? Dann schickt uns doch die Links (ich bastel dann daraus ne Beschreibung)
Alles Liebe und Blessed Be,
:-) 


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